Wie alles begann
Entstanden ist der Versicherungsschutz im 16. Jahrhundert. Ursprünglich natürlich längst nicht so ausgefeilt wie heute, doch wurde in dieser Zeit tatsächlich eine erste Form einer Feuer-Versicherung vereinbart. 1591 Gab es in Hamburg einen so genannten „Feuerkontrakt“, eine Art Gemeinschaftskasse, welche im Falle eines Brandes jedem Einzahler den Wiederaufbau erleichtern sollte.
Gut 80 Jahre später, im Jahre 1676 wurde daraufhin dann die erste Hamburger Feuerkasse gegründet, das erste waschechte Versicherungsunternehmen der Welt. Der Eintritt war freigestellt, die Immobilie wurde nach Ihrem tatsächlichen Verkehrswert bemessen. Im Falle eines Brandes wurde ein Maximalwert erstattet zu welchem der Geschädigte ein so genanntes „Quart“ Selbstbeteiligung zahlen musste. Bedingung war, dass die erstattete Summe für den Wiederaufbau aufgewendet werden muss.
Heute
Auch bei modernen Versicherungen hat sich dieses Grundprinzip erhalten und findet bei den verschiedensten Teilgebieten unseres Lebens Anwendung. So kann man sich heute, neben der ursprünglichen Feuerversicherung, gegen nahezu jeden Schadensfall versichern lassen. Man hat die Wahl zwischen Versicherungen gegen Krankheit, Arbeitslosigkeit, das Eintreten eines Unfalls, und gegen viele weitere Dinge. Einige dieser Versicherungen sind heute Pflicht, andere sind freiwillig. Dieser kleine Ratgeber soll Ihnen helfen, sich zu entscheiden, welche Versicherung Sie wirklich benötigen und auf welche Versicherung Sie gegebenen falls auch verzichten können – Denn nicht jede Versicherung ergibt auch für Jeden denselben Sinn, der für den Familienvater gelten andere Prioritäten, Wie für den Single, für den Selbstständigen sind wiederum andere Dinge wichtig, wie für den Angestellten.
Factoring