Feuerversicherung
Der Ursprung
Die Versicherung, mit der alles begann, die Feuerversicherung. Bereits 1676 wurde die erste „Hamburger Feuerkasse“ - So bezeichnete man die Versicherungs-Gesellschaft damals – gegründet. Sie basierte auf der Idee „Hilfe im Notfall“, was groß umrissen bedeutete, dass von jedem Mitglied in einen Topf Geld eingezahlt wird. Sollte nun jemand durch einen Brand in Not geraten, so erhält dieser dann aus dem Topf Geld zum Wiederaufbau. Seit der Gründung wurde die Idee dann aber auch noch weiterentwickelt. Schließlich wurde die Mitgliedschaft in einer Feuerversicherung sogar Pflicht. – Eine Pflicht, die allerdings vor einigen Jahrzehnten wieder aufgehoben wurde.
Heute
Heute Umfasst die Feuerversicherung meist noch einiges mehr als dem bloßen Schadensfall durch einen Brand. Meist gilt die Feuerversicherung jetzt als Versicherung gegen alle Elementarereignisse, wie Feuer, Blitzschlag, Erdbeben oder auch Hochwasser. In Deutschland weniger von Bedeutung, jedoch auch eine Option: Der Schutz gegen Vulkanausbrüche, sowie Lawinengefahren. Der Schadensersatz erfolgt in der Regel recht problemlos, Ausnahme ist jedoch damals wie heute Brandstiftung. Hier wird der Brandstifter selbst in Regress genommen. Hat der Eigentümer etwas mit dem Schaden zu tun, so erhält er natürlich gar keinen Anspruch auf Schadensersatz.